Berechnung des Rohstoffbedarfs für 75 Ferrosilicium:
(1) Menge an hinzugefügtem Siliciumdioxid
Die Menge an Silizium, die aus 100 Kilogramm Siliziumdioxid in Ferrosilizium gelangt, beträgt:
100×SiO2 %×Si-Molekulargewicht/SiO2-Molekulargewicht×Siliziumrückgewinnungsrate
Da der Kieselsäuregehalt in Kieselsäure 98 % beträgt, beträgt die Siliziumrückgewinnungsrate 92 %. Setzen Sie in die obige Formel ein:
100×98 %×28/60×92 %=42kg
Das heißt, die Menge an Silizium, die beim Schmelzen von 75 Ferrosilizium aus 100 Kilogramm Siliziumdioxid in das Ferrosilizium gelangt, beträgt 42 Kilogramm.
75 Ferrosilicium kann geschmolzen werden zu:
42–75 %=56kg
Mit anderen Worten: Um 56 Kilogramm 75-Ferrosilicium zu schmelzen, müssten 100 Kilogramm Quarzsand und eine entsprechende Menge Koks und Stahlschrott geschmolzen werden.
Die für eine Tonne 75-Ferrosilicium benötigte Kieselsäure beträgt:
100/56×1000=1786≈1800kg

(2) Menge an hinzugefügtem Koks und Stahlspänen
Für 100 Kilogramm Kieselsäure werden 54 Kilogramm Koks und 13,6 Kilogramm Stahlspäne benötigt. Die benötigte Koksmenge für eine Tonne 75-Ferrosilicium beträgt:
1800×54/100=990KG
Die benötigte Menge an Stahlspänen beträgt:
1800×13,6/100=238≈240kg

Die obige Berechnung zeigt, dass zum Schmelzen einer Tonne 75 % Ferrosilicium etwa 1.800 Kilogramm Siliciumdioxid, 990 Kilogramm Koks und 240 Kilogramm Stahlschrott erforderlich sind.


