Panzerbrechende Projektile nutzen die Härte und Form des Projektilmaterials sowie die kinetische Energie, die die Ladung beim Schießen überträgt, um in die Oberfläche einzudringen und beim Kontakt mit einem harten Ziel eine zerstörerische Wirkung zu erzielen. Neben der Verwendung zur Panzerabwehr können panzerbrechende Geschosse auch gegen andere feste Ziele oder auf Bomben eingesetzt werden, um die Schutzpanzerung von Kriegsschiffen anzugreifen.

Die Form früher panzerbrechender Projektilsprengköpfe war eine einfache, sich verjüngende Stromlinienform, die in vielerlei Hinsicht nicht gut genutzt wurde. Später, als die Schussentfernung zunahm, konnte die einfache Stromlinienform die Schussgenauigkeit des Gefechtskopfes nicht mehr gewährleisten. Um den Gefechtskopf zu stabilisieren, wird für die Ballistik ein Wolframstab als Bauteil zur Herstellung einer Haube verwendet, die am vorderen Ende des Gefechtskopfs eingesetzt wird, um eine größere Chance zu haben, die Panzerung zu durchdringen.


