Durch experimentelle Labor- und Industrieforschung kommt man zu dem Schluss, dass Siliziummangannitrid eine Rolle bei der Erhöhung des Stickstoffgehalts im Stahl spielen kann. Wenn Siliziummangannitrid in der späteren Phase der LF-Raffinierung zugesetzt wird, ist die Stickstoffausbeute mit durchschnittlich 55,7 % relativ stabil. Die Zugabe von Stickstoff zu Stahl mit Siliziummangannitrid hat keinen Einfluss auf den Gehalt an Einschlüssen im Stahl. Die metallografischen Prüfergebnisse und die Tieftemperaturschlageigenschaften des fertigen Stahls entsprechen den Standardanforderungen der entsprechenden Stahlsorten.

Siliziummangannitrid ist ein neuartiger Stahlzusatzstoff, der im Vergleich zu herkömmlichen Nitridlegierungen hervorragende Leistungs- und Anwendungsvorteile bietet. Siliziummangannitrid weist eine gute Wärmebeständigkeit, Wärmeleitfähigkeit, chemische Stabilität und eine geringe Wärmeausdehnung auf. Seine starke Mikrolegierungs- und Nitrierwirkung wird häufig in Siliziumstahl, Mutterstahlstangen mit HRB400 oder höher und anderen Bereichen eingesetzt. Die Marktnachfrage ist groß.

Siliziummangannitrid ist ein unverzichtbarer Rohstoff in der Stahlindustrie. Es kann als Desoxidationsmittel und Legierungselementzusatz beim Schmelzen zugesetzt werden, um die Qualität des Stahls zu verbessern, die Härte, Duktilität, Zähigkeit, Verschleißfestigkeit usw. zu erhöhen und die mechanischen Eigenschaften des Stahls zu verbessern.


